Erst strahlender Sonnenschein, dann dunkler Sturm
Verkaufsoffener Sonntag vom Unwetter gepeitscht: Gewitter und Sturmböen ließen Kisten fliegen, Pavillons umkippen und Besucher nass werden
Von Corinna Mühlehner, Bayerwald-Bote vom 01.06.2026
Kurz nach 14 Uhr ist sie herangezogen, die dunkle Gewitterfront. Dann wurde der Wind stärker, ließ die ersten Planen umherpeitschen. Und dann brach der Regen über Zwiesel herein. Während im Hintergrund Donner grollte, flogen Servietten durch die Luft, Kisten rutschten über den Boden und Händler hechteten ihren Pavillons hinterher, die sich kopfüber vom Wind getragen aus dem Staub machten.
Wer die Vorzeichen nicht rechtzeitig beachtet und sich nach Hause geflüchtet hatte, suchte unter den Vordächern und in Gebäudenischen Schutz vor dem strömenden Regen. Bis sich das Unwetter zeigte, strahlte jedoch die Sonne auf die Stände herab, dies ich vom Anger bis über den Stadtplatz hin zum Flohmarkt in der Prälat-Neun-Straße erstreckten. Die Sitzplätze am Stadtplatz waren um die Mittagszeit voll. Immerhin konnte man dort bei launiger Musik eine Vielzahl an Speisen und Getränken genießen. Auch am Anger war einiges im Angebot, von Ĺángos über Rosswurst bis hin zu mit allerlei Süßem gefüllten Waffeln.
Am Stadtplatz informierten unter anderem der Naturpark sowie der Nationalpark die Besucher und erläuterten Wissenswertes über Flora und Fauna. Gartenpflanzen und allerlei Produkte aus Honig konnten ebenfalls an den Ständen gekauft werden. Tierisch wurde es dann am unteren Stadtplatz, denn dort warteten Stormy und Peter. Die beiden Alpakas von „D’Waidler Alpakas“ aus dem Tröpplkeller bezauberten die Besucher mit ihren weichen Nasen und großen Kulleraugen. Nass wurde es dagegen bei der Feuerwehr Rabenstein. Die war mit ihrem Löschgruppenfahrzeug 10 vor Ort, zeigte viel Spannendes rund um die Feuerwehrarbeit und bot außerdem Zielspritzen mit dem Schlauch an. Und wer wollte, konnte sich dort auch noch schminken lassen.